| 1.9. - 5.9.929 |
Schlacht um Lenzen
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| 1066 |
Ermordung des Wendenfürsten Gottschalk in der Lenzener Kirche
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| um 1200 |
Errichtung eines Burgturmes
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| zwischen
1227 und 1237 |
Verleihung des Stadtrechtes
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| um 1400 |
Errichtung der Stadtmauern
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| 1383 bis 1484 |
Unter anderen waren die Quitzows als Raubritter auf der Burg Lenzen, danach auf der nahegelegenen Eldenburg
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| 1484 |
Burg Lenzen wird Amtssitz
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| 1558 |
Wird die Stadt durch Feuersbrunst fast völlig zerstört
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| 1566 bis 1638 |
2000 Bürger an der Pest gestorben
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| 1638/1639 |
Während des 30jährigen Krieges Mord und Brandschatzung durch schwedische Truppen
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| 1648 |
Lenzen wurde als Grenzort zwischen Mecklenburg, Brandenburg und Hannover zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt aus der neu eingerichteten Strecke zwischen Berlin - Hamburg und Magdeburg - Hamburg.
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| 1651 |
wurde der holländische Admiral Gijsels van Lier vom großen Kurfürsten als Amtmann in Lenzen eingesetzt. Er wirkte segensreich für die Stadt, sorgte für die Instandhaltung der Deiche, Sauberkeit in den Straßen, regelmäßigen Schulbesuch und kämpfte gegen die Hexenverbrennungen. 1676 starb er 83jährig und wurde in einem Kapellenanbau der Mödlicher Kirche beigesetzt. Bis zu seiner Erdbestattung 1912 war er als Mumie erhalten.
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| 1703 |
wird die Stadt durch eine verheerende Feuersbrunst zerstört
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| 1807/1808 |
Lenzen wurde zum bedeutenden brandenburgischen Grenzpostamt Richtung Mecklenburg und Hannover. Drei Posthaltereien unterhielten 86 Pferde. Wöchentlich verkehrten 14 Kurswagen sowie Extraposten und Staffettenreiter, zweimal wöchentlich über die Elbe nach Gartow, dreimal Botenpost nach Dannenberg
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| 1819 bis 1828 |
Durch die Verlegung des Wasserzolls nach Wittenberge und des Landzolls an die Berlin-Hamburger Chaussee verliert Lenzen seine wirtschaftliche Bedeutung
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| 1874 |
Bau der Eisenbahnstrecke Wittenberge - Lenzen - Dömitz - Lüneburg
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| 1888 |
Große Überschwemmung durch Deichbrüche an der Elbe, das Wasser steht meterhoch in den Straßen
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| 1948 |
Abbau der Eisenbahnstrecke Wittenberge - Dömitz im Zuge von Reparationsleistungen durch den 2. Weltkrieg
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| 1952 |
Auflösung der Bundesländer. Lenzen kommt zwangsweise zu Mecklenburg und wird Bestandteil des Kreises Ludwigslust.
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| ab 1961 |
Ausbau der Grenzsicherungsanlagen an der innerdeutschen Grenze, die Stadt ist im Grenzgebiet isoliert, "unliebsame" Einwohner werden zwangsausgesiedelt
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| 1990 |
Wiedereröffnung der Fährverbindung Lenzen - Pevesdorf
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| 1991 |
Per Volksentscheid kommen Lenzen und die umliegenden Gemeinden von Mecklenburg-Vorpommern wieder zum Land Brandenburg zurück. Bildung des Amtes Lenzen-Elbtalaue mit sieben Gemeinden
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| ab 1995 |
Lenzens historische Innenstadt wird im Rahmen eines Stadtsanierungsprogrammes schrittweise rekonstruiert
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| 1996 |
Der BUND Niedersachsen erhält durch Schenkung die Burg Lenzen und baut sie zu einem "Europäischen Zentrum für Auenökologie, Umweltbildung und Besucherinformation" aus.
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| ab 1998 |
Außenstelle der Biosphärenreservatsverwaltung "Brandeburgische Elbtalaue" in Lenzen
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| August 2002 |
Abwehr der Jahrhundertflut an der Elbe, hohe Anstrengungen, um einen Deichbruch am "Bösen Ort" zu verhindern.
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