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 ..: Die Altstadt :..
Zu Beginn des 13 Jahrhunderts entstand die Stadt Lenzen. Kirche und Markt bildeten im Mittelalter den Stadtkern. Eine Stadtmauer, zwei Stadttore und ein Stadtgraben schützten die Bewohner vor Überfällen.
Aus diesem Grund ist die Stadt Lenzen Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischem Stadtkern" des Landes Brandenburg. 
Lenzen ist unter 29 Mitgliedsstädten die kleinste und gehört der AG seit 2000 an. 1997 wurde ein Aufnahmeantrag gestellt und 1999, vor einer Bewertungskommission, verteidigt. In der Arbeitsgemeinschaft  "Städte mit historischem Stadtkern" im Land Brandenburg finden sich Städte zusammen, die sich verpflichtet fühlen, das städtebauliche und kulturgeschichtliche Erbe in ihren Stadtkernen zu pflegen und für künftige Generationen zu bewahren . In der Aufnahmeurkunde vom 22.Mai 1992 heißt es:  "Mit der Aufnahme bekennt sich die Stadt zu den Zielen der Arbeitsgemeinschaft."



St.-Katharinen-Kirche
Die Anfänge des jetzigen Kirchenbaus gehen auf das 14. Jh. zurück. Aus dieser Zeit stammen Teile des in Ost-West- Richtung gebauten Langhauses mit seinen kreuzförmigen Pfeilern und die zweiteiligen schlanken Fenster der Nordmauer. Später wurden der Altarraum und die Nord- und Südportale angebaut, wodurch die Kreuzform der Kirche entstand.

Zu den ältesten und wertvollsten Kunstdenkmälern der Innenausstattung gehören das Taufbecken aus dem Jahre 1486, ein 30-armiger Kronleuchter im Renaissancestil aus dem Jahre 1656 sowie die 1759 von Gottlieb Scholtze umgebaute Orgel mit Pfeifenreihen von Hans Scherer und Arp Schnittger. Eine hervorragende Bildhauer-Arbeit ist der Grabstein der Anna Götzen als Sandstein- Hochrelief.
Verheerende Feuersbrünste der Jahre 1646 und 1703 verschonten auch die Kirche nicht. Danach hat der Kirchturm nicht nur seine Spitze, sondern nachdem er 1751 eingefallen war und 1756 der Rest abgebrochen wurde, auch ¼ seiner Höhe eingebüßt. Der 1775 fertig gestellte Südgiebel fiel nach 2 Tagen wieder ein und ein 5-stöckiges Gerüst zum Bau der Kuppel wurde vom Sturm umgeworfen und zerschlug das gesamte Kirchendach. Im Jahre 1760 wurde der jetzige Turm fertig. Sein Dach ist 1986 erneuert worden.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten am Backsteinmauerwerk und die Restaurierung der bleiverglasten Chorfenster erfolgten 1997 im Rahmen der Städtebauförderung. In den Jahren 1997 bis 1998 wurde eine umfangreiche Mauerwerkstrockenlegung im Bereich der Fundamente durchgeführt.


Hauptwache mit Rathaus
Die Hauptwache wurde nach dem Stadtbrand von 1703 vergrößert und zeitweilig als Markt genutzt.
Weiterhin befand sich im Haus Hauptwache 1 eines der ältesten Gasthäuser der Stadt.
Bei den Stadtbränden in den Jahren 1558, 1652 und 1703 wurde jedesmal auch das Lenzener Rathaus ein Opfer der Flammen. Viele wichtige Akten gingen dabei verloren.
Die Uhr mit dem Einzeigerzifferblatt am Rathausturm.....-Bitte klicken



Der Körbitz
Ist als slawische Vorburgsiedlung um 1200 am Fuße der deutschen Burg entstanden; bis Mitte des 18. Jh. war es ein reines Fischerdorf. 1893 wurde das immer noch eigenständige Dorf nach Lenzen eingemeindet.

Altes Küsterhaus ( Schulstr. 2)
Nach der mittelalterlichen Bruderschaft der Kalande, die im nicht mehr existierenden Haus Nr. 5 wohnten, hieß die Schulstr. früher Kalandsgasse. Im Haus 1/2 befanden sich bis zum 18.Jh. die Pfarr- und Küsterwohnungen. Auch der Lehrer Hermann Schütz wohnte hier, der in der 2. Hälfte des 19. Jh. naturwissenschaftlich bedeutsame Forschungen zu Fauna und Flora im Raum Lenzen durchführte.



Der Stumpfe Turm
wurde im 14. Jahrhundert erbaut und diente als Torturm am Bergtor (Marientor); daneben hatte Lenzen noch das Seetor und das Hamburger Tor (Heidetor). Der Stumpfe Turm, der auch als Gefängnis genutzt wurde, hatte früher ein hohes Kegeldach, das Anfang des 18. Jh einstürzte, wodurch der Turm seinen jetzigen Namen erhielt. Hier ist auch ein Teil der Stadtmauer erhalten.



Neustadtstraße
Neustadtstr. 5 ist das ehemalige Scharfrichterhaus. Es lag direkt an der Stadtmauer. Hinter dem Gebäude ist noch der in die Stadtmauer integrierte quadratische Scharfrichterturm ruinenhaft erhalten.

Die Burg
steht auf einer ehemals slawischen Befestigung. Der ca. 28 m hohe Burgturm ist der Rest der frühdeutsch Burganlage aus der Zeit um 1200. Im Jahre 1223 wurde der Dänenkönig Waldemar II. mit seinem Sohn hier als Gefangener festgehalten. Von 1421 bis 1482 saßen die Quitzows als Raubritter auf der Burg Lenzen und unternahmen, oft gemeinsam mit den Lenzener Bürgern, Raubzüge nach Mecklenburg und in die Altmark. Von 1484 bis 1767 war die Burg Amtssitz. Auch der bedeutende holländische Admiral Gijsels van Lier war von 1651 bis 1676 hier als Amtmann tätig.
Heute gehört die Burg dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Niedersachsen e.V., der die historische Anlage zu einem modernen Besucher- und Tagungszentrum umgebaut hat. Burghotel, Restaurant und der romantische Burgpark laden zum Verweilen ein. Im Besucherzentrum zeigen die Ausstellungen die faszinierende Natur, Kultur und Geschichte der Flusslandschaft Elbe. Der 24 Meter hohe Burgturm  gibt einen herrlichen Ausblick auf die über tausendjährige Stadt Lenzen an den Ufern von Löcknitz und Elbe frei.

Kirche in Seedorf
Barocke Kirche in Saalform aus Backstein mit Turm aus dem Jahre 1754. Im Inneren befinden sich zwei herrschaftliche Stühle.

Kirche in Mödlich
Kirche in Mödlich
Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, der hölzerne Turm diente als Vorhalle; über der Eingangstür befindet sich die Jahreszahl 1659.
Begräbnisstätte des holländischen Admirals Gijsels van Lier (1593-1676). Sein ursprünglicher Sarg kann im Turm besichtigt werden.


Kirche in Kietz
1892 erbaut im neugotischen Stil
Grabstein des Bartholomäus von Wenkstern

Kirche in Ferbitz
1905 erbaut, neugotischer Stil
Kirche in Lanz Inneneinrichtung: Kanzel, Altar, Emporenmalerei und Figuren

Kirche in Lanz
1424 erbauter schlichter trutziger Feldsteinbau, 1476 erbauter norddeutscher Holzglockenturm, die Kirche wurde 1701 von Cuno Hartwig von Quitzow nach Osten hin erweitert, 1785 wurde die Empore auf Befehl des preußischen Königs für Kolonisten aus Lenzersilge erbaut.

Kirche in Cumlosen - www.cumlosen.de

Kirche in Cumlosen
1858 erbaute neugothische Kirche, 5-jochiger Ziegelputzbau, quadratischer Kirchturm mit achteckigem Aufsatz






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